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Weekly News: Online-Skimming, Alexas Kaufrausch bei Amazon und Retouren-Quote vs. Kundenzufriedenheit im E-Commerce

Weekly News: BSI warnt vor Online-Skimming im E-Commerce, Shopping-Panne mit Amazon Echo Alexa und mehr Gewinn als Verlust durch hohe Retouren-Quote im E-Commerce.

Weekly News: Online-Skimming, Kaufrausch bei Amazon-Sprachassistentin Alexa und hohe Retourenquote im E-Commerce.

Heute in Deinen Weekly News: Online-Skimming verursacht Schaden bei zirka 1.000 deutschen Onlineshops und wie die Amazon-Sprachassistentin Alexa einem Kaufrausch erlag. Außerdem beklagen Onlinehändler, dass jeder dritte retournierte Artikel im E-Commerce nicht mehr weiterverkauft werden kann. Dennoch setzen sie bewusst auf kostenlosen Versand.

Kundenvertrauen ade? 1.000 Onlineshops von Online-Skimming betroffen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt aktuell vor dem sogenannten Online-Skimming. Kriminelle schleusen dabei schädliche Programmcodes in die Shop-Software ein und erhalten so Zugriff auf sensible Kundendaten, wie etwa Bankverbindungen. Hintergrund der Warnung sind, laut BSI, deutschlandweit mindestens 1.000 betroffene Onlineshops, die aus einer Analyse des Anbieters für Shop-Software, Magento, hervorgehen. Das Computer-Notfallteam des BSI, CERT, hat die betroffenen Onlineshops unmittelbar nach Bekanntwerden der Cyberattacken informiert. Die Cyber-Angriffe sind laut BSI-Präsidenten Arne Schönbohm vermeidbar gewesen. Die betroffenen Händler nutzen veraltete Software-Versionen des jeweiligen Shopware-Anbieters, die laut BSI-Präsidenten mehrere bekannte Sicherheitslücken enthalten. Schönbohm warnt: „Die Betreiber müssen ihrer Verantwortung für ihre Kunden gerecht werden und ihre Dienste zügig und konsequent absichern.“

Quellen: Heise Online / BSI


Alexa im Kaufrausch: Amazon Echo verursacht massenhaft Puppenhaus-Bestellungen

Ein sechsjähriges Mädchen aus Texas in den USA unterhielt sich mit der Amazon-Sprachassistentin Alexa und löste damit die Bestellung eines 170-US-Dollar teuren Puppenhauses aus. Zudem bestellte Alexa gleichzeitig mehrere Kilos dänischen Butterkäse. Diese skurrile Geschichte erzählte der US-amerikanische Nachrichtensprecher Jim Platton in der News-Sendung CW6 und verursachte wiederum massenhaft Puppenhaus-Bestellungen. Etliche beim Sender eingehenden Zuschauerbeschwerden waren die Folge. Was ist passiert? Als der Moderator den Satz „Alexa hat mir ein Puppenhaus bestellt“ ausspricht, wird das sprachgesteuerte Gerät, das in der Lage ist, viele Smart-Home-Geräte zu steuern und per Sprachbefehl Bestellungen zu tätigen, hellhörig. Alexa erfasste demnach den Satz als eine Bestell-Aufforderung. Für die betroffenen Haushalte ist die Sache indes nochmal glimpflich ausgegangen: Sämtliche Bestellungen konnten storniert werden. Dennoch wären die Puppenhaus-Käufe durch Amazon Echo Alexa vermeidbar gewesen: die automatische Kauffunktion lässt sich nämlich deaktivieren. Zudem sind Einstellungen möglich, dass jeder Kauf durch eine PIN bestätigt werden muss.

Quellen: WDEF News / Heise

In dieser Ausgabe der News-Sendung CW6 fiel der Satz „Alexa hat mir ein Puppenhaus bestellt“


Retouren im Onlinehandel: hohe Quote vs. Kundenzufriedenheit

Wie die Studie der Kölner EHI-Handelsforschung ergab, geht jede zweite Onlinebestellung zurück an den Händler. Kunden nehmen laut EHI den Rückversand bereits bei der Bestellung bewusst in Kauf, beispielsweise durch das Ordern unterschiedlicher Größen eines Kleidungsstücks, um sich für das am besten passendste zu entscheiden. Jede dritte Retoure kann dabei nicht mehr als Neuware weitervertrieben werden. In seinen Untersuchungen kommt der Digitalverband Bitcom zu ähnlichen Ergebnissen. Bei einem Gesamtumsatz von 44 Milliarden Euro im deutschen E-Commerce im Jahr 2016 summierte sich der Schaden auf eine dreistellige Millionenhöhe. Zu diesen Einbußen addierte EHI zuzüglich einen Betrag von durchschnittlich zehn Euro pro Retoure, mit dem das Institut den Kostenaufwand für die Sichtung, Überprüfung und Wiederherstellung der Artikel überschlägt. Realistisch sind Bearbeitungskosten so von durchschnittlich 19 Euro pro Rücklauf. Trotz der hohen Retouren-Quote im E-Commerce, die im Fashion-Segment sogar eine Quote von bis zu 80 Prozent erreichen kann, sind Bestellungen bei 68 Prozent der deutschen Onlineshops versandkostenfrei. Laut EHI trägt dieser Umstand bei 87 Prozent der Kunden zur Zufriedenheit im Onlinehandel bei.

Quellen: Onlinehändler News / t3n


 

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