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Weekly News: Alibaba goes europe, DHL setzt auf Australien und Zalando vermeldet Rekordumsatz

Alibaba möchte den europäischen E-Commerce erobern und plant ein Logistikzentrum in Bulgarien zu errichten, DHL setzt auf einen Fulfillment-Center in Sydney und Amazon verpucht einen Rekordumsatz - das liest Du heute in den Weekly News.

Die heutigen Weekly News stehen im Zeichen der Expansion: Alibaba plant zukünftig seine europäischen E-Commerce-Kunden nicht länger aus China zu beliefern und will ein Versandzentrum in Bulgarien errichten. Zudem eröffnet die DHL ein Fulfillment-Center in Australien und Zalando meldet einen Rekordumsatz.

Alibaba erobert europäischen E-Commerce: Verhandlungen für Lagerstandort in Bulgarien

Alibaba hatte sich vorgenommen seinen Umsatz bis zum Jahr 2020 auf eine Billion US-Dollar zu verdoppeln und möchte hierfür nun den europäischen E-Commerce erobern. Der in Asien dominierende Onlinehändler plant in Bulgarien ein Versandzentrum für den gesamten europäischen Markt zu errichten. Wie die bulgarische Regierung auf ihrer Onlinepräsenz bekanntgibt, laufen die Verhandlungen mit Alibaba-Chef Jack Ma bereits. Wenn die Umsetzung dieses Vorhabens gelingt, könnte das den Konkurrenten Amazon auf den Plan rufen. Bislang behauptet Amazon mit einem Umsatz von 32,7 Milliarden Euro im dritten Quartal 2016 den ersten Platz im Onlinehandel; Alibaba verzeichnet für den gleichen Zeitraum einen Umsatz von 4,6 Milliarden Euro und sichert sich zumindest den zweiten Platz im E-Commerce. Wenn Alibaba zukünftig seine europäischen Kunden von Bulgarien und nicht wie bisher von China aus beliefert, hat Amazon einen ernstzunehmenden Konkurrenten. Alibaba und Amazon werden sich dann zukünftig nicht nur den europäischen Kundenstamm teilen müssen, auch die eingebundenen Händler, der Umsatzgarant beider Onlinemarktplätze, müssen vom jeweiligen Konzept überzeugt werden. Bis Alibaba den europäischen E-Commerce erobert, sind neben der Standortwahl aber weitere Vorbereitungen notwendig: Für das chinesische Onlinebezahl-System Alipay wird Alibaba beispielsweise eine europäische Alternative finden müssen.

Quellen: Reuters / Heise Online


Fulfillment-Center in Sydney eröffnet: DHL setzt auf australischen E-Commerce

Mit einem für das Jahr 2018 prognostizierten Umsatz von 24 Milliarden US-Dollar im E-Commerce ist Australien für Onlinehändler äußerst attraktiv. Bis zum Jahr 2020 soll der Absatz dort zudem um mehr als 50 Prozent steigen. Dieses Potential hat der deutsche Versanddienstleister DHL erkannt und errichtete ein neues Fulfillment-Center in Sydney. Dieses ist nun offiziell eröffnet wurden. Damien Sheehan, Managing Director von DHL E-Commerce in Australien: „Mit dem Start unseres australischen Fulfillment-Centers erhalten unsere Kunden direkten Zugang zu einem der am weitesten entwickelten und wachstumsstärksten E-Commerce-Märkte weltweit. Wir bieten ihnen die Skalierbarkeit und Qualität, die sie für die erfahrenen Online-Shopper Australiens benötigen.“ Seinen internationalen Kunden im Onlinehandel bietet der Versandriese ein bewährtes Rundum-Paket: Transport, Wareneingang, Lagerhaltung und Zustellung aus einer Hand. Damit und durch die Anbindung bisheriger Onlineshops an das Fulfillment-Center in Sydney, soll den Kunden in Australien eine schnelle und präzise Paketzustellung im „Pay-per-use“-Modell ermöglicht werden. Bei diesem zahlt der Kunde ausschließlich die Leistung, die er in Anspruch genommen hat.

Quellen: Deutsche Verkehrs-Zeitung / Logistik Watchblog


Zalando-Umsatz übersteigt Milliardenmarke: 25 Prozent Zuwachs im vierten Quartal

Der E-Commerce-Umsatz des Moderiesen Zalando übersteigt im vierten Quartal 2016 die Milliardenmarke. Aus dem vorläufigen Geschäftsbericht des Pure Player geht eine Wachstumszunahme von bis zu 26 Prozent hervor. Das entspricht einem Gesamtumsatz zwischen 1,086 und 1,094 Milliarden Euro für die Monate Oktober bis Dezember. Co-CEO bei Zalando, Robin Ritter, begründet die hohen Umsätze mit dem klaren Kundenfokus des Modekonzerns und prognostiziert für das Unternehmen weiteres Wachstum durch die Investition in die Verbesserung des Kundenerlebnisses. Eine dieser Investition soll etwa in Schweden getätigt werden. So hat der Online-Modehändler für Schweden bereits konkrete Pläne. Dort soll ein neues Logistikzentrum eröffnet werden, das mit der Kapazität des Logistikzentrums in Italien vergleichbar ist. Der Standort im italienischen Stradella misst insgesamt 20.000 Quadratmeter. Mit der Inbetriebnahme des Zentrums in Schweden beabsichtigt Zalando den Kundenservice im nordeuropäischen Markt zu verbessern. Ob Zalando im Jahr 2017 an den Rekordumsatz von einer Milliarde Euro anknüpfen kann oder der Umsatz nach unten korrigiert werden muss, bleibt abzuwarten. Seine endgültigen Geschäftszahlen veröffentlicht Zalando voraussichtlich am 1. März 2017.

Quellen: Onlinehändler News / Zalando


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