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E-Commerce in Zahlen: Warengruppen Bekleidung, Elektronikartikel und Möbel in den Top 5

Der Onlinehandel ist in Deutschland 62 Milliarden Euro schwer.

Neue Zahlen zeigen auf: Der E-Commerce in Deutschland wächst weiter rasant.

Der E-Commerce in Deutschland boomt. Das zeigen die aktuellen Zahlen des Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh), die von Juli bis September 2016 erhoben worden sind. Sie weisen erneut mit 10,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein zweistelliges Wachstum der Online- und Versandhandelsbranche auf. Der Platzhirsch beziehungsweise die Warengruppe Bekleidung sowie Schuhe nehmen erneut Spitzenpositionen ein. Die Zahlen im Überblick:

Schaut man sich die ersten fünf Warengruppen an, gibt es laut bevh gegenüber 2015 etwas mehr Bewegung. Gewohnt stark bleibt weiterhin die Warengruppe Bekleidung, mit einem Umsatz von 3,1 Milliarden Euro. Im dritten Quartal 2015 waren es noch 2,9 Milliarden Euro. Die Bekleidungsbranche stellt damit den größten Anteil am Gesamtumsatz des Online- und Versandhandels von aktuell 22,4 Prozent.

Elektronikartikel und Möbel in den Top 5

Den zweiten Platz nimmt die Warengruppe Elektronikartikel und Telekommunikation ein. Sie verzeichnet einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro, immerhin ein Plus von 11,2 Prozent. Zudem wurden In dieser Warengruppe 96 Prozent der Umsätze rein über den Onlinehandel erwirtschaftet. Bei der Warengruppe Bekleidung sind es dagegen „nur“ 88 Prozent.

Schaut man sich die aktuelle Entwicklung der Warengruppe Möbel, Lampen und Dekoration an, hätte wohl vor einigen Jahren mit diesem positiven Abschneiden niemand gerechnet. Ich bin gespannt, welche Branche im nächsten Jahr in die virtuelle Einkaufswelt eintaucht und so einen Erfolg aufweisen darf.

Philipp Kannenberg, Geschäftsleiter gaxsys Sales

Auf dem dritten Platz befindet sich in diesem Quartal erstmalig die Warengruppe Möbel, Lampen und Dekoration mit einem Umsatz von 960 Millionen Euro. Einem Plus von satten 33,1 Prozent und einem Anteil am Gesamtumsatz von sieben Prozent. Was überrascht: Der E-Commerce-Anteil dieser Warengruppe liegt bei 85 Prozent. Auf Platz vier befindet sich die Warengruppe Schuhe mit einem Umsatz von 923 Millionen Euro und einem E-Commerce-Anteil von 95 Prozent. Das Segment der Haushaltswaren und -geräte schließt die aktuellen Top-Five des Interaktiven Handels ab. Dort liegt der Umsatz bei 905 Millionen Euro.

Speziell die Onlinemarktplätze werden in Zukunft weiterwachsen, den lokalen Handel dabei meines Erachtens mit abholen. Die 62 Milliarden Euro, die derzeit für den E-Commerce 2016 prognostiziert werden, beschreiben nun mal 13 Prozent des gesamten deutschen Einzelhandelsumsatzes; da darf der lokale Handel nicht weiter abwarten. RUN1ST sowie die Zalando-Kampagne weisen den Händlern den Weg.

Philipp Kannenberg, Geschäftsleiter gaxsys Sales

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Besonders die Onlinemarktplätze geben den Ton an. Mit einem Plus von 6,7 Prozent steigerten die Marktplatzhändler den Gesamtumsatz auf 6.4 Milliarden Euro; 2015 waren es noch glatte sechs Milliarden. Die Multichannel-Versender verzeichneten einen Gesamtumsatz von 4.7 Milliarden. Und das stärkste Wachstum verzeichneten die Internet-Pure-Player wie etwa Zalando. Mit einem Plus von 24,2 Prozent liegt der Umsatz aktuell bei zwei Milliarden Euro. Insgesamt gesehen, verzeichnete die Branche einen Umsatz von 13,7 Milliarden Euro – eine Milliarde mehr als im Vorjahr. Der E-Commerce beläuft sich auf einen Umsatz von 12,5 Milliarden Euro und hat somit einen Anteil von 91,4 Prozent am Branchengesamtumsatz des interaktiven Handels.

Quelle: iBusiness

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