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Weekly-News: Mehr Verbraucherschutz, RULS und Pure Player in urbanen Infrastrukturen und der E-Commerce-Report 2017

EU-Parlament will mit neuem Gesetz die Verbraucher vor dubiosen Händlern schützen.

Das Europaparlament will unseriösen Onlinehandel verbieten und stärkt mit neuem Gesetz den Verbraucherschutz.

Heute in unseren Weekly-News: Das EU-Parlament will den Verbraucher vor dubiosen Onlinegeschäften besser schützen, RULS – Realtime Urban Logistics Solution und die Pure Player drängen in urbane Infrastrukturen und der aktuelle E-Commerce-Report 2017 ist online.

Onlinehandel: EU-Parlament stimmt für mehr Verbraucherschutz

Der E-Commerce in Europa wird verbraucherfreundlicher. Dubiose Geschäftspraktiken und fragwürdige Domain-Registrierungen sollen von den nationalen Behörden in Zukunft besser unterbunden werden. Auch Banken erhalten mit dem Gesetzt mehr Befugnisse: So dürfen sie, bei Verabschiedung des Gesetzes, Informationen über betrügerische Händler anfordern. Zudem sollen anonyme Testeinkäufe und die Anzeige von entsprechenden Wahnhinweisen dazu führen, dass der Kunde vor dem Kauf entsprechend Informationen über die Seriosität des Händlers erhält. Das Gesetz sieht außerdem vor, im Einzelfall sogar den Hosting-Anbieter zur Sperrung von Websites zu verpflichten. Speziell bei Lockangeboten und versteckte Abonnements sowie plötzlichen Preisänderungen soll schnelle Handlungsfähigkeit für Vertrauen sorgen. Um über die Landesgrenzen hinweg agieren zu können, wird ein entsprechendes Warnsystem installiert, welches Hinweise, Ermittlungen und tatsächliche Verstöße in einer EU-Datenbank sammelt und zur Verfügung stellt.

Quellen: Channelpartner / Europaparlament


RULS: die urbane Logistik im Zeitalter des E-Commerce?

Ist RULS die Realtime Urban Logistics Solution, die Zukunft der urbanen Logistik? Mathias Thomas, Geschäftsführer von Dr. Thomas + Partner, ist sich sicher: „Die Logistik innerhalb einer Stadt wird dank RULS nicht nur optimiert; sämtliche logistischen Prozesse werden in einigen Jahren Teil des größten Logistik-Unternehmen der Welt sein – ohne dabei eigene Lieferfahrzeuge zu unterhalten“. Wie das geht? Die Lösung setzt auf vorhandene Ressourcen. Zudem kann die cloudbasierte Lösung Transportaufträge koordinieren, Wege optimieren und Kunden mit in den Lieferprozess integrieren. Und das Transportmittel ist dabei zweitrangig; egal ob ÖPNV, Taxi, KEP-Dienstleister, Drohnen- und Fahrradkurier oder Berufspendler. Mathias Thomas will sogar Teillieferungen mit abwickeln.

Quellen: Techtag / Dr. Thomas + Partner


Sind Pure Player bald Teil der Innenstadt?

Auch wenn in vielen Innenstädten noch viel los ist; einige Städte vermeldet bereits schwindende Besucherströme und weniger Einnahmen. Der stationäre Handel tut sich schwer mit dem Absatzkanal Internet. Dabei gibt es bereits unzählige Erfolgsgeschichten, wie lokale Händler mit einer Omni-Channel-Strategie mehr Umsatz generieren. Und nun das: Pure Player können mit ihren eigenen stationären Läden noch enger an den Kunden rücken und so versuchen, die dort gesammelten Kundeninformationen auf allen Absatzkanäle nutzbar zu machen. Der Artikel von Thomas Ottersbach zeigt eine schöne Übersicht zum Stand der Dinge und zeigt Lösungen, um den E-Commerce und den stationären Handel vernünftig zu verknüpfen.

Quelle: E-Commerce-Vision


E-Commerce-Report 2017: Smartphones und Tablets erobern den Onlinehandel

Der Onlinehandel in Europa boomt weiter und lässt die Kassen der meist weltweit handelnden Wettbewerber klingeln. Und der aktuelle E-Commerce-Report 2017 von Ecommerce Europe zeigt mit erstaunlichen Kennzahlen, dass ein Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. In Europa beispielsweise wächst der Onlinehandel 2017 voraussichtlich um 19 Prozent. Zum Vergleich: Für China rechnen die Autoren im selben Segment ‚lediglich’ mit 20 Prozent. „Der gesamte E-Commerce-Umsatz weltweit wird Ende 2017, so die Prognosen, auf unglaubliche 1,84 Billionen Dollar gewachsen sein. Den größten Anteil daran hat die Asien-Pazifik-Region mit gut 47 Prozent oder in Zahlen: 875 Milliarden Dollar“, so der Onlinehändler.

Quelle: E-Commerce-Report 2017 (kostenpflichtig)