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Weekly News: Amazon Business, Amazon Go und digitale Wunschlisten

Die Shop-Variante Amazon Go soll den stationären Handel revolutionieren.

Amazon startet seinen neuen Shop Amauon Go in den USA und greift damit den lokalen Handel an.

Die Woche gehörte zweifelsohne Amazon. So startete am Dienstag der B2B-Onlinemarktplatz „Amazon Business“ in Deutschland; in den USA wird im Frühjahr 2017 mit „Amazon Go“ der Einkauf ohne Schlange stehen möglich. Außerdem beugen digitale Wunschlisten dem Geschenkefrust vor.

Amazon Business in Deutschland gestartet

Das Handelsportal Amazon Business hat seit dem Start im April 2015 in den USA über eine Milliarde US-Dollar Umsatz gemacht. Nun ist der B2B-Marktplatz am vergangenen Dienstag auch in Deutschland gestartet. Verschiedene Berufsgruppen können aus mehr als hundert Millionen Produkten von insgesamt 45.000 angeschlossenen Händlern wählen. Universitäten und Labore können auf über 50.000 Artikel wie Mikroskope, Reagenzgläser und Messinstrumente zugreifen. Amazon Business erfüllt dabei nach eigenen Angaben sowohl die Anforderungen von Großkonzernen als auch die von Start-ups. Dem Geschäftskunden steht so der Kauf auf Rechnung mit einem Zahlungsziel von 39 Tagen zur Verfügung. Zudem sind die Business-Accounts teilbar. Das heißt, Unternehmer können für ihre unterschiedlichen Kundengruppen individuelle Parameter, wie das Zahlungslimit, manuell einstellen.

Quellen: Internet World Business / Handelsblatt


Einkaufen ohne Schlangestehen bei Amazon Go

Einkaufen ohne Schlange stehen klingt nach einem Traum. In Seattle, USA, soll dieser im kassenlosen Lebensmittelgeschäft „Amazon GO“ im Frühjahr 2017 Realität werden. Dafür benötigt der Kunde einen Amazon-Account, ein Smartphone und die kostenlose Amazon-Go-App. Beim Besuch eines Amazon-Go-Shops muss der Kunde lediglich die Amazon-Go-App starten und sich über diese am Eingang via Scan identifizieren. Das Smartphone darf während des Einkaufs in der Hosentasche verweilen. Fortan ist Amazon ein Teil des jeweiligen Einkaufs. So zeichnen Sensoren und Kameras den Kunden, dessen Bewegungen und seinen Einkauf auf. Glaubt man den Aussagen des Unternehmens, „registrieren Sensoren, sobald der Kunde ein Produkt aus dem Regal nimmt“ – Kameras unterstützen das System dabei und verfolgen die Ware bis zum Ausgang. Die Technologie ist leider nicht näher beschrieben. Was wir wissen: Entnimmt der Kunde beispielsweise eine Dose Cola, erkennt das Shop-System dieses und fügt das Getränk automatisch dem virtuellen Einkaufswagen hinzu. Wird die Dose wieder ins Regal zurückgestellt, ändert sich dementsprechend auch der Inhalt des Warenkorbs. So zumindest zeigt es das Amazon-Video. Soll der Einkauf abgeschlossen werden, spaziert der Kunde einfach durch den Ausgang des Amazon-Go-Shops. Die zu bezahlende Summe für den Einkauf wird gleichzeitig vom Amazon-Konto abgebucht. Glaubt man dem Video, sogar relativ nah in Echtzeit.

Quellen: Amazon / Venturebeat


Digitale Wunschlisten gegen Geschenkefrust

Egal ob Zalando, Amazon oder Otto – kaum ein Onlineshop verzichtet heutzutage auf die digitale Wunschliste. Lieblingsprodukte können von Kunden online in einer Merkliste gesammelt und mit anderen geteilt werden. Damit Wunschlisten nicht die Vorfreude nehmen, hält Amazon für seine Kunden beispielsweise die Funktion „Verderben Sie nicht meine Überraschung“ bereit. Wird ein Produkt aus der geteilten Merkliste bestellt, bleibt der Beschenkte für einen späteren Überraschungseffekt ahnungslos. Lediglich bei einem selbständigen Kauf, wird der Kunde vor einem Doppelkauf gewarnt. Die Zusammenstellung von Wunschprodukten ist auch bei einigen stationären Händlern möglich. Spielzeughandlungen, wie MyToys oder Toys´R´Us, halten etwa für ihre kleinen Kunden Kisten bereit, die sie vor Ort mit ihren Wunschartikeln füllen dürfen. Familie und Freunde können dann entscheiden, welchen dieser Wünsche sie dem Kind erfüllen möchten und stellen sicher, dass die Überraschung nicht zu einer Enttäuschung wird.

Quellen: Wirtschaftswoche / Westfälische Nachrichten