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Online, offline – Händler müssen auf vielen Hochzeiten tanzen

Der lokale Handel kann heutzutage nicht mehr auf den Onlinekanal verzichten.

Der lokale Handel kann heutzutage nicht mehr auf den Onlinekanal verzichten.

Kaum eine andere Frage beschäftigt Händler derzeit mehr: Auf welchen digitalen Plattformen verkaufe ich meine Ware am profitabelsten? Die Antwort: auf allen. Egal ob im eigenen Webshop oder auf den unzähligen Online-Marktplätzen wie Amazon, Ebay und Zalando; die Vielfalt des Angebots ist heutzutage auch gleichzeitig das größte Potenzial des Händlers. So bestellt alleine der durchschnittliche Kunde bei sechs verschiedenen Online-Shops beziehungsweise Marktplätzen (weitere Fakten zum E-Commerce). Die wichtigsten Aspekte sowohl beim Erst- als auch beim Wiederholungskauf in einem Online- Shop sind Versandkosten sowie das Angebot an unterschiedlichen Bezahlverfahren.

Viele Händler vergessen dabei, dass alleine das Mitmachen auf den jeweiligen Verkaufsplattformen, außerhalb des eigenen Onlineshops, meist ohne Kosten verbunden ist. Der Händler zahlt in der Regel erst eine kleine Provision an den Anbieter, wenn er auch tatsächlich etwas verkauft. „Zudem kann der Händler mit dem Einsatz mehrerer Verkaufsplattformen wesentlich unabhängiger seine eigene Gewinnspanne kontrollieren und bei Bedarf gegensteuern. Dazu muss man wissen, dass Onlinenutzer im Durchschnitt bei drei unterschiedlichen Online-Shops regelmäßig bestellen – mit nur einer Plattform sind diese Durchschnittswerte einfach nicht zu erreichen“, erklärt Mile Hodak, Salesmanager bei gaxsys. Das Thema stand schon 2015 auf der Agenda der HK für München und Oberbayern. Die Aussagen der dort interviewten Händler untermauern Hodaks Aussagen.

Flexibilität ist das A und O für einen Händler. Er sollte, wenn möglich, daher viele Absatzkanäle bedienen können; sprichwörtlich auf vielen Hochzeiten tanzen. „Nur so kann er sein persönliches Engagement flexibel gestalten und dabei sogar die kritische Reichweite generieren, die er für einen erfolgreichen E-Commerce benötigt“, so Hodak weiter. Nicht zu vergessen der stationäre Handel: Eine zusätzliche Einnahmequelle für den Einzelhändler ist es beispielsweise, seinen Point of Sale einfach an die Onlinewelt anzudocken und so vom Onlinehandel zu partizipieren. „Die Händlerintegration ist die derzeit schnellste und sauberste Lösung, beiden Welten, offline wie auch online, zügig und vor allem ohne große Investitionen gerecht zu werden. In der Regel benötigt der Händler dafür nur einen Rechner, einen Onlinezugang sowie eine Möglichkeit zu drucken“, ergänzt Mile Hodak. Der Einzelhändler kann sich durch die Diversifizierung die Auftragsrosinen picken und jene Aufträge bedienen welche am meisten Marge bringen. Es gilt: Mehr Verkaufskanäle, mehr Aufträge, mehr Umsatz.

Weitere Informationen zu den Möglichkeiten, seine Onlineaktivitäten voranzubringen, finden Sie unter dem Reiter gax-System.