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gaxsys-Vorlesung: Kundenanspruch generiert E-Commerce-Konzepte

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Acht Jahre Erfahrung in der rasant wachsenden E-Commerce-Branche bringen die gaxsys GmbH regelmäßig mit einem Lehrauftrag an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). An der HECTOR School of Engineering & Managementsupport, dem KIT angehörend, bringt Mathias Thomas, Geschäftsführer der gaxsys GmbH, den angehenden Ingenieuren in dem englischsprachigen Kurs “Master in Production & Operations Management (POM)“ praxisnahe Inhalte aus dem Onlinehandel nahe. Um die Studenten mit einer zusätzlichen Sicht auf die Herausforderungen und Innovationen der Branche zu bereichern, übernahm Philipp Kannenberg, Geschäftsführer Sales der gaxsys GmbH, eine Lehrsitzung und eröffnete den Kursteilnehmern einen spannenden Blick auf die anbrechende digitale Zukunft.

gaxsys-Vorlesung: Wohin führt der Weg im E-Commerce?

Der immer lautere Kundenwunsch seinen Einkauf online zu tätigen, bildet den Antrieb für E-Commerce-Lösungen. Doch „wohin führt der Weg im E-Commerce?“, beginnt Kannenberg seinen Vortrag an die zehnköpfige Studentengruppe. Anders als bei stationärem Einzelhandel, wo Kunden die Produkte vor Ort begutachten können, müssen beim Onlinekauf meist große Distanzen bewältigt werden bis der Kunde das Produkt in Augenschein nehmen, anfassen und es gegebenenfalls ausprobieren kann. Die Konsequenz: „Es fallen immer mehr Retouren an, die zusätzliche Transporte erfordern“, verdeutlicht Kannenberg. „Zudem treiben die zunehmenden Transportstrecken den C02-Ausstoß immer weiter in die Höhe“, so der E-Commerce-Experte. Laut EHI Retail Institute sind die Kosten, die durch den Rückversand entstehen, für Onlinehändler enorm. Pro Retoure müssen sie im Schnitt zehn Euro aus eigener Kasse zahlen. Laut Statista gaben dabei 36,1 Prozent der befragten Onlinehändler aus dem Bereich Fashion und Accessoires für das Geschäftsjahr 2014 an, eine Retouren-Quote von mehr als 20 Prozent zu haben. Während Onlinehändler im Jahr 2015 detaillierte Produktbeschreibungen als Maßnahme Nummer eins für die Senkung der Retouren-Quote angaben, wurden stationäre Händler nicht als Bestandteil der Lösung betrachtet. Oder um es mit dem Entwickler eines der ersten international weit verbreiteten Webbrowsern Mosaic, Marc Andreessen zu sagen: „Software eats Retail“ (Software frisst den Einzelhandel). „Was martialisch anmutet war jahrelang bittere Realität“, so Kannenberg. Für die gaxsys GmbH war das vor acht Jahren der laute Startschuss für innovative und smarte Lösungen.

Ernsting´s Family als Paradebeispiel für gelösten Channel-Konflikt

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Philipp Kannenberg erklärt: Lange Zeit galt das Zitat von Marc Andreessen „Software eats Retail“

Die Branche macht es vielfach vor. Einige der gegenwärtigen Ansätze bringt Kannenberg für die Studenten auf den Punkt. So arbeitet notebooksbilliger.de, einer der führenden Pure Player für Laptops und Elektronik, mit dem Same-Day-Delivery-Kurierdienstleister Tiramizoo zusammen. Mithilfe der Einbindung von stationären Einzelhändlern und Warenlägern in der Nähe der Kunden in den E-Commerce ist der Wunsch nach schneller Warenverfügbarkeit schon heute Realität. Und auch das Unternehmen Ernsting´s Family beendet das Tauziehen zwischen Online- und Einzelhandel und lässt stattdessen beide Parteien an einem Strang ziehen. So werden zum heutigen Stand 85 Prozent der Bestelllungen, die bei dem Familienunternehmen online eingehen, offline von Kunden bei den nächstgelegenen Einzelhändlern vor Ort abgeholt. Für Kannenberg ist das „ein Paradebeispiel für gelösten Channel-Konflikt“.

Qualität, Preis und Verfügbarkeit entscheidend für Produktkauf

Alle diese Pioniere wie notebooksbilliger.de oder das Familienunternehmen Ernstings Family, mit ihren Konzepten für Verkauf und Logistik, müssen sich bei der Abwicklung der Kundenbestellungen gleichzeitig den steigenden Ansprüchen ihrer Kunden stellen. So sind die Faktoren Qualität, Preis und die Verfügbarkeit der Produkte, laut Kannenberg, entscheidend für den Verkaufsabschluss. „Das erhöht den Druck auf die Händler und birgt für sie gleichzeitig die Möglichkeit ihre Verkäufe über mehrere Kanäle zu streuen. Dabei sind Multi-Channel– und Cross-Channel-Konzepte aktueller denn je und Online-Händler wie stationärer Handel suchen zunehmend den gegenseitigen Anschluss“, so der E-Commerce-Experte. Amazon eröffnete beispielsweise, als ehemals reiner Internetversender, zuletzt Buchhandlungen in mehreren deutschen Großstädten. Die Lösung des Channel-Konflikts erreicht man laut Kannenberg, in dem man die Marke, die Händler und die Kunden soweit miteinander verzahnt, dass sie zu einer aneinander partizipierenden Einheit werden. „Die Zukunft des E-Commerce ist das Ende des Battles zwischen Onlineshop und Einzelhandel. Nur wenn alle Geschäftsparteien an einem Strang ziehen, generieren sie ihren eigenen Erfolg“, so der E-Commerce-Experte. „Diese zusammen zu bringen bildet auch für die gaxsys GmbH das Tagesgeschäft.“ Mithilfe des gax-Systems können lokale Händler, über eine spezielle Auftragsverwaltung, in die Bestellabwicklung von Onlineshops eingebunden werden.

E-Commerce-Spezialisten vereinen Know-how aller Vertriebskanäle

Der Vortrag von Kannenberg zeigt, dass die beteiligten Handelspartner den drängenden Herausforderungen der Gegenwart mit Ideenreichtum und Lösungskonzepten begegnen. Dabei verlangen der Kundenanspruch an Produkt- Qualität, Preis und Verfügbarkeit sowie der Klimawandel nicht nur vom Handel Multichannel-Konzepte. Auch E-Commerce-Dienstleister wie gaxsys müssen mit ihrem Know-how breit aufgestellt sein: „Vielfalt der Channels bringt Vielfalt der Technologien hervor“, so Kannenberg. “Als E-Commerce-Dienstleister vereint man für höchste Kundenzufriedenheit alle ihn betreffenden Disziplinen. Diese sind auch für das Team der gaxsys GmbH täglich die Herausforderungen in den miteinander verzahnten Bereichen: Marketing, Logistik und Kommunikation.“ Es zeigt sich für die Studenten: Um als angehende Ingenieure Innovationen für den expandierenden E-Commerce erarbeiten zu können, lohnt es sich aktuelle Lösungskonzepte zum Vorbild zu nehmen.

 

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